Erlebnisbericht zum Bill Drake Konzert

Bill Drake (USA) war mit seiner Band vom 9. – 23. Mai 2010 mit seinem Mulitmedia-Konzert „Wear the crown“ (Tragt die Krone) in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf Tour. Ziel der Konzerttour war es, auf das Leiden unzähliger Christen weltweit hinzuweisen und für sie im Gebet einzustehen. Gleichzeitig sollten die Besucher in ihrem Glauben und ihrer Nachfolge herausgefordert werden. Die Frage des Abends war: „Ist das, wofür Du lebst, auch wert, dafür zu sterben?“ Die Tour wurde von den Missions- und Hilfswerken OM Deutschland (Mosbach/Baden) und HMK (Hilfsaktion Märtyrerkirche, Uhldingen) organisiert. Der Titel des Konzertes „Wear the Crown“ entstand aus einem Lied von Bill Drake, Mitarbeiter von OM USA. Er schrieb es zu Ehren der OM-Mitarbeiterin Bonnie Witherall, die 2002 den Märtyrertod im Libanon starb.
ERLEBNISBERICHT ZUM KONZERT VON BETTINA WICHE
Ich hatte keine konkrete Vorstellung was mich an diesem Konzertabend erwartet. Mir war bekannt, dass die Band international ist, und es eine Multi-Media-Show ist. Von daher war ich völlig unvoreingenommen, was diesen Abend betraf. Durch einige Glaubens-Geschwister hatte ich gehört, dass das Konzert super sein soll, aber ich ließ mich überraschen. Das Konzert selber ist einfach der Hammer. Wer auf etwas härtere Lobpreismusik steht, der ist da genau richtig. Sehr gute Musiker, die ihre Instrumente beherrschen und denen man genau anmerkt, dass sie voll hinter dem stehen, was sie auf der Bühne performen. Der Sound ist knackig und spricht vor allem die jüngere Generation an. Obwohl….. den Älteren hat es auch gefallen
Die Mischung zwischen Musik, Botschaft und den Video-Sequenzen finde ich sehr gelungen. Dadurch, dass man hört, sieht, liest und mitsingen kann, wird der Zuschauer mitten hineingenommen. Die Botschaft, die Bill zwischen den Liedern vermittelt, ist eine echte Herausforderung. Mein Thema in der letzten Zeit ist die kompromisslose Nachfolge, wo ich genau spüre, dass Jesus an mir arbeitet. Und dieser Abend traf genau den Nagel auf den Kopf und vertiefte das Thema in mir weiter.Wie weit sind wir bereit für das Evangelium zu gehen? Bestimmt Jesus unser Leben, oder leben wir nach unseren eigenen Vorstellungen? Sind wir bereit, unsere Bequemlichkeiten aufzugeben und Jesus absolut nachzufolgen? Wie gehen wir damit um, wenn wir auf Widerstand stossen? Wie schnell würden wir aufgeben…..
Würden wir für unseren Glauben unser Leben geben?
Bills authentisches Zeugnis aus seinem Leben war sehr eindrucksvoll. Ebenso der Bericht über die OM Mitarbeiterin “Bonnie”, die im Libanon von Terroristen erschossen wurde und deren Mann vor der schweren Entscheidung stand, wie er damit umgeht. Dieser Abend bereicherte mich besonders dadurch, dass ich die Band besser kennen lernte und die Salbung Gottes und den Ruf den sie haben, ganz deutlich spüren konnte. Wir wurden durch dieses Konzert und die Begegnung mit ihnen sehr gesegnet. Dies ist nicht einfach ein Konzert, dass uns unterhalten möchte, und wir dann wieder ganz schnell zur Tagesordnung übergehen. Es hat mein Herz sehr berührt. Es wirkt nach….. es fordert heraus, und gerade wir Christen in der westlichen Welt werden mit Dingen konfrontiert, die sonst an uns vorbei gehen würden. Wer könnte sich schon vorstellen, eine Verfolgung mit Freuden zu ertragen, oder nicht einfach die Verfolgung “wegzubeten”, sondern noch Sorge um die zu haben, die keine erleben????
Ich kann nur jeder Gemeinde empfehlen, holt Euch diese Band in Eure Stadt, ladet alle ein, die ihr kennt und geht verändert wieder nach Hause










